Music Reviews

Rezensionen

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The Killers - Battle Born

Heavy Metal Reviews

Dass THE KILLERS doch noch ein Album veröffentlichen hat sicherlich viele gefreut. Lange war die Zukunft der Band ja eher ungewiss. Nach dem sehr poppigen und kaum noch rockigen und dennoch absolut großartigen "Day & Age" hatten sich die Jungs aus Las Vegas erst einmal zurückgezogen. Wirklich Aufmerksamkeit hat nur die Soloplatte von Sänger Brandon Flowers. Vier Jahre nach dem Drittwerk folgt nun mit "Battle Born" das neue Album der modernen Rockhelden.

Es war schwierig für die Band die neuen Songs zu schreiben. Daher auch der Titel "Battle Born". Genau diesen Kampf hört man den zwölf Nummern auch an. Die erste Single 'Runaways' ist natürlich eine THE KILLERS-Single vor dem Herren, die sich auch auf "Sam's Town" hätte durchsetzen können. Der Opener 'Flesh And Bone' erinnert dafür eher an "Day & Age" mit seinen 80er Pop-Sounds. Und mit 'Miss Atomic Bomb' erinnert man auch wieder leicht an das Debüt "Hot Fuss", welches Hits wie 'Mr. Brightside' oder 'Smile Like You Mean It' hervorbrachte.
Aber leider fehlen der Platte die ganz großen Hits mit großen dramatischen Bögen. Hier folgt kein melodramatischer Refrain auf eine poppige Strophe oder umgekehrt. THE KILLERS schreiben dieses Mal eher (für ihre Verhältnisse) durchschnittliche Songs, die sicherlich immer noch besser sind als viele Highlights anderer Bands, aber man erwartet von Flowers und seinen Jungs halt doch etwas mehr. Zum Glück wird das Album mit jedem neuen Durchlauf langsam aber stetig besser. Also ist "Battle Born" nicht nur für die Band ein etwas schwieriges Album. Dabei vereint das vierte Werk der KILLERS alle Trademarks ihrer bisherigen Outputs und vereint sie auf nur einem Album. Dies sollte sicherlich mehr begeistern als es am Anfang wirklich tut, mit etwas Arbeit aber erschließt sich das Album einem. Punktabzug gibt es aber für 'The Way It Was', welcher
sehr an 'This Is The Life' von "Day & Age" erinnert.
Das erwartete Hitfeuerwerk, welches alles in den Schatten stellt was das Quartett bisher veröffentlicht hat, blieb zwar aus, dafür gibt es wieder eine ordentliche Platte mit einigen guten Songs, die mit der Zeit sicherlich noch weiter an Fahrt gewinnen. Aber ich bin zuversichtlich, dass die nächste Platte dafür umso mehr überzeugen wird.

 
The Chariot - One Wing

Ich konnte früher nicht wirklich viel mit THE CHARIOT anfangen. Ihr 2007er Release "The Fiancée" war mein letzter Versuch mit der Band warm zu werden. Was chaotische Sounds anging haben mich andere Truppen doch mehr begeistern können als die um ex-NORMA JEAN-Brüllwürfel Josh Scogin. Doch "One Wing" überzeugt sogar mich.
Es scheint als ist die Band etwas straighter geworden und nicht mehr ganz so chaotisch wie zuvor. Hier und da tauchen echte Rock-Vibes auf und im Geiste ist man schon fast eine Punk Band der alten Schule. Nahezu hingerotzt wirkt so manch Songs der halbstündigen Sause irgendwo zwischen Mathcore, Metalcore und -Achtung!- Punk Rock. Hier und da denkt man natürlich immer mal wieder an EVERY TIME I DIE, doch bleiben die Kollegen natürlich meilenweit voraus was diese Art Songwriting angeht.
Diese halbe Stunde Musik lässt einem kaum Luft zum Atmen. Es scheint als haben THE CHARIOT endlich ihren Sound gefunden, können sich nun auch ohne Scheuklappen austoben. Da wird auch einfach mal das durch METALLICA bekannte 'The Ectasy of Gold' aus dem Film "Zwei Glorreiche Halunken" in einen Song eingebaut. Auch Scogins Vocals können vollends überzeugen und der Mann klang selten besser genau wie der Rest der aktuellen Bandbesetzung um ihn herum (ich habe da doch etwas nachgeholt nachdem mir dieses Album so gut gefiel - Spotify sei Dank!).
"One Wing" ist mit Sicherheit eines der Highlights der THE CHARIOT-Diskographie. Die neun Songs knallen einfach herrlich durch die Boxen. Wer es also hart und etwas chaotisch mag sollte nachdem er die aktuelle EVERY TIME I DIE-Platte eingetütet hat auch noch einmal gucken ob denn auch "One Wing" erhältlich ist.


The XX - Coexist

Ach, was war das selbstbetitelte Debütalbum von THE XX für ein Hype. An dem britischen Quartett kam man nahezu nicht vorbei. Der intime Sound der Platte begeisterte Hipstertum wie Mainstream gleichermaßen. Fast drei Jahre dauerte es bis die zum Trio geschrumpfte Band ihr zweites Werk "Coexist" veröffentlichen würde. Doch nun ist das Warten vorbei.
Der Opener 'Angels' klingt gewohnt nach THE XX, man merkt aber, dass hier und da elektronische Töne mehr an Gewicht genommen haben. Dies bedeutet nicht, dass THE XX nun die Indie-Version von DAVID GUETTA sind sondern, dass die Elektronik ganz im Sinne der Atmosphäre spärlich eingesetzt wird. Ganz nebenbei ist die Eröffnungsnummer der vielleicht beste Song der Engländer. Sängerin/Gitarristin Romy Madley Crofts Stimme kommt bei dem Song perfekt zur Geltung. Was allerdings im Albumverlauf auffällt ist, dass ihr Co-Sänger, der Bassist Oliver Sim, wesentlich präsenter ist als noch auf "The XX". Ja, es kommt sogar soweit, dass er mit 'Fiction' einen Track komplett alleine singen darf. Geschadet hat diese neue Gesangsdynamik dem Trio aber absolut nicht.
Zu meckern gibt es auf "Coexist" wirklich gar nichts. THE XX haben es wieder geschafft elf sehr intime, ruhige, traurige und verträumte Songs zu schreiben mit Refrains die unter die Haut gehen. 'Sunset', 'Reunion', 'Chained' oder 'Missing' sind neben 'Angels' nur weitere Highlights des groß erwarteten zweiten Albums der Indie Popper. Viel eher ist man sich und seinen Stärken treu geblieben, hat nur Nuancen verändert und das Debüt damit sogar noch fast übertroffen. Aber das wird die Zeit zeigen ob es sich hier nur um die erste Euphorie handelt oder ob "Coexist" doch das stärkere der beiden Releases ist. Zumindest auf Augenhöhe sollten sich die Beiden treffen.
Für Fans der ersten Platte ist "Coexist" einen absoluten Blindkauf wert. Jeder andere, der auch nur entfernt etwas für Indie, Pop und traurige Songs über hat sollte sich die Gruppe ebenfalls näher angucken.

Gallows - Gallows

Frank Carter hat die GALLOWS bekanntlich verlassen und sorgte natürlich für große Sorgen bei den Fans. Wie würden die GALLOWS ohne den charismatischen Frontmann klingen? Wie würden die einfach unberechenbaren Konzerte der Briten ausfallen? Und wer übernimmt den vakanten Posten am Mikro? All diese Fragen wurden bereits geklärt. Die GALLOWS klangen auf der letztjährigen 7" "Death Is Birth" nicht weniger wütend als auf dem 2009er Opus "Grey Britain". Live ist die Band immer noch eine Bank und auch Wade MacNeil (ex-ALEXISONFIRE-Gitarrist) macht eine gute Figur auf der Bühne. Von daher war die Aufregung im Vorfeld des dritten Albums "Gallows" nicht mehr ganz so groß - gespannt war man natürlich trotzdem.
Und die ersten Töne des Openers 'Victim Culture' erinnern eher an CRADLE OF FILTH als an Punk Rock und Hardcore. Streicher, Percussion und eine emotionslose Frauenstimme, die einem x Fragen an den Kopf wirft. Aber dann legt die Band direkt richtig los und liefert einen ihrer besten Songs überhaupt. 'Victim Culture' zeigt das British-Kanadische Kollektiv noch immer so wütend wie man sie auf den letzten beiden Releases in Erinnerung behalten hat. Der Aggressionspegel wird auch die nächste halbe Stunde nicht abnehmen.
Viel getan hat sich zu "Death Is Birth" nicht unbedingt. Der Sound der Punks ist fast identisch, allerdings sind es hier und da Nuancen, die "Gallows" interessant und fast schon abwechslungsreich machen. Zum Beispiel der punkige Refrain von 'Last June', welcher schon auf den Konzerten zu dicken Gangshouts einlud. Oder das zum lauten mitgrölen einladende 'Outsider Art'. Nicht zu vergessen ist die Abschlussnummer 'Cross Of Lorraine', bei dem das Gaspedal und die Wut etwas zurück genommen werden, die GALLOWS dafür umso bedrohlicher klingen. Und natürlich 'Odessa' mit seinen leicht rockigen Vibes und einem Killerchorus, der perfekt für die Liveshows der Truppe ist. Es tauchen sogar wieder etwas chaotischere Momente auf, die an das Debüt "Orchestra of Wolves" erinnert, nachzuhören im Eröffnungsriff von 'Cult of Mary'. Einzig 'Everybody Loves You (When You're Dead)' kann mich zwar überzeugen, aber nicht so mitreißen wie die restlichen Tracks von "Gallows".
Das dritte Werk der GALLOWS ist vielleicht kein Meisterwerk wie "Grey Britain", desse Wucht einen schon nach dem ersten Hördurchgang für ein Leben lang verändert hat. Schlecht ist das neuste Werk des Quintetts trotzdem nicht - ganz im Gegenteil! "Gallows" gehört mit zum Besten was Hardcore und Punk die letzten zwei, drei Jahre hervorgebracht hat und ist definitiv ein Anwärter auf den Titel "Album des Jahres 2012".
Kaufempfehlung hoch drölf!

 

Korn - Live At The Hollywood Palladium

 
"Live At The Hollywood Palladium" ist in der Tat das erste richtige Livealbum der New Metaller KORN. Klar, gibt es mit "MTV Unplugged" ein komplettes Konzert auf CD und es gibt auch mehrere DVDs, aber bis auf "Live & Rare" und "Chopped, Screwed, Live And Unglued" ist das vorliegende Package der erste richtige Konzertmitschnitt auf CD. Dazu kommt noch eine DVD oder wahlweise auch Blue Ray.
Aufgenommen in Hollywood, Los Angeles präsentiert der Tonträger KORN auf ihrer aktuellen "The Path To Totality"-Tour. Daher verwundert es nicht, dass die erste Hälfte der CD nur aus Songs besteht, die auf dem gleichnamigen Album erschienen sind. Live funktioniert der KORN/Dubstep-Mix anscheinend auch ganz gut, man merkt dennoch, dass die Fans auf die Klassiker warten wie etwa 'Freak On A Leash', 'Got The Life' und natürlich das abschließende 'Blind'. Bei den alten Gassenhauern ist die Publikumsregung wesentlich höher, wie auch auf der DVD nachzusehen ist.
Die DVD ist etwas spannender da auch die mitwirkenden Produzenten wie SKIRLLEX oder KILL THE NOISE bei der Show anwesend waren und mit KORN rocken. Bild und Ton der Aufnahmen sind sehr gut. Angereichert wird die DVD noch von einiges Interviews und Backstage-Szenen. Die CD hingegen hat einen etwas dumpfen Sound. Zwar ist jedes Instrument klar zu hören, doch klingen wie Vocals etwas dumpf und zu weit im Hintergrund zeitweise. Spaß macht "Live At The Hollywood Palladium" allerdings trotzdem wenn man KORN-Fan ist.
Genau dies ist das Package nämlich: Eine reine Fansache. Neueinsteiger greifen besser zur "Greatest Hits Vol. 1" oder einem der ersten sechs Alben. Für Fans lohnt sich "Live At The Hollywood Palladium" dennoch. "Live" bleibt allerdings
die KORN-Live-DVD.

 

Dokken - Broken Bones


Die ersten vier DOKKEN-Werke sind mit Sicherheit Pflichtlektüre für jeden Fan von Glam Metal und (80er) Hard Rock. Dass nach "Back For The Attack" lange nichts wirklich herausragendes mehr folgte ist kein Geheimnis. Die letzte Veröffentlichung "Lightning Strikes Again" konnte aber wieder Presse und Fans überzeugen. Mit "Broken Bones" veröffentlicht Don Dokken mit seiner Band das bereits elfte Album der Bandgeschichte.
Schon der Opener 'Empire' kann überzeugen und durch das nach vorne peitschende Gitarrenriff mag man sich dezent an die "Under Lock And Key"-Phase erinnert fühlen. Dons Stimme ist mit Sicherheit nicht mehr in der Verfassung dieses Meilensteins der US-Rockgeschichte, aber singen kann der Mann immer noch.
Erstes Highlight ist 'Best Of Me', welches an alte Mid-Tempo-Granaten erinnert wie 'It's Not Love' oder 'Into The Fire'. Natürlich wird die Klasse dieser Glanztaten nicht mehr erreicht. Saitenhexer George Lynch fehlt einfach an der Seite von Don Dokken.
Dennoch können DOKKEN 2012 mit einem guten Hard Rock-Album überzeugen, welches hier und da etwas in den 70ern verwurzelt zu sein scheint, nach zuhören in 'Waterfall' etwa. Dies lässt etwas an die aktuelle EUROPE-Platte erinnern, die bekanntlich mehr von 70er Rock beeinflusst wurde als von den erfolgreichen Glam-Tagen der 80er. Irgendwo zwischen 70ern, leichtem IRON MAIDEN-Flair und Moderne ist auch das nachfolgende 'The Viction Of The Crime' anzuordnen, welches eines der Highlights von "Broken Bones" ist.
Sicherlich werden einige wieder motzen, dass DOKKEN ohne Lynch an der Klampfe nichts mehr wert seien. Sicherlich wird vielen auch aufstoßen, dass Dons Stimme nicht mehr klingt wie 1985. Fakt ist aber, dass "Broken Bones" ein gelungenes Hard Rock-Album geworden ist, welches viele gute Nummern zu bieten hat und nicht bloß alte Erfolge versucht aufzuwärmen.

 
 

We Are The Ocean - Maybe Today, Maybe Tomorrow

 
Sie galten eigentlich als ALEXISONFIRE-Klon zu Beginn ihrer Karriere. WE ARE THE OCEAN's selbstbetitelte EP und das Debütalbum "Cutting Our Teeth" standen der kanadischen Post-Hardcore-Institution aber auch sehr nahe. Besonders was den klaren Gesang angeht, waren sich die beiden Bands nahezu identisch. Doch nun wo Brüllwürfen Dan Brown weg ist, gehen die Briten noch weiter in Richtung Alternative Rock als auf dem Vorgänger "Go Now And Live".
Den vakanten Sängerposten übernimmt der Mann, der sich eh schon für den klaren Gesang verantwortlich zeigte, Gitarrist Liam Cromby. Dieser scheint nicht viel von Brüllen zu halten und so ist auf der gesamten Platte nur klarer Gesang zu hören. Im Vergleich zu "Go Now And Live", welche sich ebenfalls schon vom Post-Hardcore des Debüts verabschieden wollte, zieht man die angedeutete Entwicklung konsequent durch. ALEXISONFIRE waren gestern, heute spielt man straighten Alternative Rock, der hier und da an neuere THRICE erinnert, aber gleichzeitig auch an die aktuelle YOU ME AT SIX-CD "Sinners Never Sleep", auf welchem sich die britischen Pop Punker ernster und düsterer zeigten als je zuvor.
Die erste Single 'Bleed' konnte schon überzeugen und ich muss sagen, dass WE ARE THE OCEAN der neue Sound sehr gut zu Gesicht steht. Dass Cromby der fähigere Sänger war, stand eh nie außer Frage. Dass sich der Gitarrist jetzt am Mikro voll austoben kann ist ein klares Plus von "Maybe Today, Maybe Tomorrow". Auch andere Tracks wie der mitreißende Titeltrack oder 'Chin Up, Boy' können voll überzeugen. Die Zeiten des Debüts vermisst man nur spärlich bei diesen zehn Nummern.
Wo "Go Now And Live" nicht wirklich lange überzeugen konnte und sich mega schnell abnutzte, dort kann "Maybe Today, Maybe Tomorrow" schon mehr überzeugen. Zwar bin ich auch ein Freund von "Cutting Our Teeth", aber das dritte Werk von WE ARE THE OCEAN ist zu stark um sich nur die alten Zeiten zurück zu wünschen.

 

Confide - Recover

Die Amerikaner von CONFIDE haben sich nach zwei Jahren Pause im September 2012 wiedervereinigt und werden ein neues, drittes Album aufnehmen. Anlässlich dieser Meldung habe ich mich wieder mit ihrem zweiten Album, "Recover", aus dem Jahre 2010 beschäftigt. 
Obwohl alle Trademarks vorhanden sind, seien es Breakdowns, gesungene Refrains, hier und da ein paar ruhigere Parts, haben CONFIDE nie den großen Durchbruch oder Hype erlebt wie ihre Kollegen von Bands wie BLESSTHEFALL, WE CAME AS ROMANS, THE DEVIL WEARS PRADA oder THE AMITY AFFLICTION. Die christlich angehauchte Band hat auf "Recover" elf sehr gute Metalcore-Nummern zusammengestellt. Einen Innovationspreis wird die Truppe wohl nie erhalten, aber dafür ist jeder der Tracks sehr gut gemacht. Da kann nicht einmal das recht gleichbleibende Schema von gebrüllten Strophen und gesungenem Refrain nicht viel ausmachen. Nur hin und wieder scheint das Quintett aus dieser Formel auszubrechen, wie dem melodischeren 'Tighten It UP'.
Aber was will man sich beschweren? Unzählige Bands greifen diese Songstruktur auf und liefern dabei schlechtere Ware ab als CONFIDE. Denn die Amerikaner können zwar nicht mit abwechslungsreichen Songs aufwarten, dafür wärmt man Altbekanntes nicht nur auf, nein, man erhitzt es nahezu. Einen Refrain wie den von 'When Heaven Is Silent' oder gar 'Tell Me I'm Not Alone' muss man erst einmal schreiben können. 
Leider haben die Jungs nie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie wohl verdient hätten. Mit Sicherheit wird auch das neue Album nächstes Jahr ziemlich untergehen und bis auf gute Reviews wenig Staub aufwirbeln. "Recover" bleibt dennoch ein mehr als ordentliches Album, welches besonders durch gute Refrains bestechen kann. Doch auf die restliche Umsetzung ist eher überdurchschnittlich. Wer sich 36 Minuten mal etwas Gutes tun will, der sollte definitiv in das zweite CONFIDE-werk hören bevor er zum x-ten Mal die neue WE CAME AS ROMANS auflegt, denn die kann nur halb so viel wie "Recover".


Text © by Sebastian Berning